Hypo-Sensibilisierung
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Hypo-Sensibilisierung – ja oder nein?
Als Pollen-Allergiker haben Sie vielleicht auch schon daran gedacht, diese Therapieform auszuprobieren. Nutzen Sie die unbelasteten kühleren Monate im Herbst und Winter, um
Ihren Körper für das nächste Frühjahr fit zu machen. Die herkömmliche Variante besteht darin, dass der Arzt über einen Zeitraum von drei Jahren monatlich Allergenextrakte in den
Oberarm des Patienten spritzt. Diese Dosis wird wöchentlich erhöht. Neu ist die Möglichkeit, diese Therapieform auch medikamentös durchzuführen (Tabletten oder Tropfen).
Der Vorteil liegt in der einfachen Einnahme zu Hause – erfordert allenfalls etwas Disziplin.
Eine Hypo-Sensibilisierung kommt infrage, wenn…
- Kontakt mit einem Allergen Beschwerden auslöst.
- der Allergieauslöser sich nicht meiden und die Allergie sich nur schwer durch Medikamente kontrollieren lässt.
- Sie stark unter den Folgen der Allergie leiden.
Eine Hypo-Sensibilisierung kommt nicht infrage, bei…
- schwerem Asthma
- Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
- einer Therapie mit Betablockern
- schweren Autoimmunerkrankungen
- aktueller Krebserkrankung
- Schwangerschaft
- Kindern unter fünf Jahren
