Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt

Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt

Das Pippilotta-Prinzip

Unser Alltag ist komplex, der Druck im Job nimmt zu. Und damit die Sehnsucht nach Einfachheit. Entrümpeln Sie alte Glaubenssätze und werfen Sie Ballast ab mit dem Pippilotta-Prinzip. Denn in jedem von uns steckt eine ­Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminzia Efraim Langstrumpfs Tochter.

Der Terminkalender ist voll, die To-do-Liste gleicht Endlospapier: Abteilungssitzung, Mitarbeitergespräche, Businesstrip. Privat nicht anders: Ballettaufführung von Klein-Lena. Abend­-essen mit den Schillers und selbst gerolltem Sushi. Tangokurs mit Freund Rolf. Zuhause türmen sich noch Berge von Bügel­wäsche und die Steuererklärung wartet immer noch unerledigt unter anderem Papierkram. Wäre es nicht schön, einfach nach dem Motto des frechen neunjährigen Mädchens mit Sommersprossen, dessen rotes Haar in zwei abstehenden Zöpfen geflochten ist, zu leben: Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt?

Weniger ist mehr

Aber wie und wo anfangen? Erinnern wir uns an ein menschliches Grundbedürfnis: das Vereinfachen. Entdoppeln statt verdoppeln, entrümpeln statt Gerümpel, Entspannung statt Verspannung. Zufriedenes Leben basiert auf vier Säulen: Beruf und Finanzen, Familie und Kontakte, Gesundheit und Fitness, Sinn und Kultur. Genau dort wird aufgeräumt, dort gilt: Prioritäten zu setzen und unter dem Strich längerfristig auf ein ausgeglichenes Verhältnis zu achten bzw. sinnlosen Ballast abzuwerfen. Damit dürfte auch das Phänomen „keine Zeit“ verschwinden. Vereinfachen heißt nicht Zeit, sondern Aufgaben sparen.

Perfektionismus: Erzfeind des Einfachen

Machen Sie es wie die Heldin aus der Villa Kunterbunt; nehmen Sie das Leben aktiv in die Hand und verzichten Sie auf Perfektionismus. Neben den Papierstapeln gehören auch die eigenen Erwartungen ausgemistet. Wenn nicht immer alles bis ins letzte Detail perfekt ist, ist das auch in Ordnung. Übertriebene Genauigkeit macht bekanntlich nicht nur unzufrieden sondern auch krank. Akzeptieren Sie, nicht perfekt, sondern „nur“ gut zu sein. „Nobody is perfect“ – diesem locker dahingesagten Satz liegt eine tiefe Einsicht in das menschliche Wesen zugrunde. Einfacher und glücklicher lebt es sich auf einem Mittelweg zwischen Schlampigkeit und Perfektion.

Der BKK-Tipp

Sie möchten mehr zum Thema Stress und Entspannung erfahren? Sprechen Sie unsere Kundenberater an. Gerne sagen wir Ihnen auch, welche Entspannungskurse in Ihrer Region stattfinden. Jeder kann von Pippi mehr Selbstbewusstsein und ­Un­abhängigkeit lernen, dem grauen Alltag ein Schnippchen schlagen und das Glück finden. Worauf noch warten? Machen Sie sich die Welt, wie Sie Ihnen gefällt!