Auf den Kick folgt der Absturz
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Auf den Kick folgt der Absturz
Nebenwirkungen von Energy-Drink-Konzentraten nicht unterschätzen
Sie sehen aus wie Energiedrinks, kosten knapp zwei Euro, versprechen einen schnellen Kick gegen Müdigkeit und sind dennoch nur mit Vorsicht zu genießen: Die Rede ist von Energy Shots.
Sie ähneln gewöhnlichen Energiegetränken sehr, enthalten aber ungleich mehr aufputschende Inhaltsstoffe: Nach Informationen des hessischen und rheinland-pfälzischen Verbraucherschutzministeriums drohen bei übermäßigem Konsum daher Schwindel, Übelkeit und Wahrnehmungsstörungen bis hin zu Verwirrtheitszuständen; das Ministerium ruft daher zu Vorsicht beim Verzehr von konzentrierten Energiegetränken auf. Energy Shots sollten demnach nur unter strenger Beachtung der Verzehrempfehlungen konsumiert werden.
Angebot wächst
Hintergrund ist die Markteinführung von Konzentraten herkömmlicher Energiegetränke, die vergleichsweise hohe Gehalte an Koffein und Taurin enthalten. Auch Red Bull als weltweiter Marktführer im Bereich Energie-drinks bietet mittlerweile eine Hosentaschenvariante seines gleichnamigen Getränks an. Im Heimatland von Red Bull, in Österreich, wurde dieser Shot bereits als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft, so dass eine empfohlene Tagesdosis von einer Flasche bereits als Sicherheitshinweis aufgedruckt werden musste. Derartige Warnhinweise sind in Deutschland bislang keine Pflicht – und wenn überhaupt lediglich im Kleingedruckten und meist zu unauffällig angebracht. Kinder, Schwangere und stillende Mütter sollten auf den Verzehr von Energiegetränken verzichten, hieß es weiter.
Gesundheitliche Gefahren auch in Verbindung mit Alkohol
Jugendliche, die sich für einen Diskothekenbesuch fit machen wollen, indem sie unter Missachtung der jeweiligen Verzehrsempfehlung größere Mengen dieser Koffein und Taurin enthaltenden Erzeugnisse zusammen mit Alkohol zu sich nehmen, setzen sich einem erhöhten gesundheitlichen Risiko aus. Ein Zusammenhang mit vereinzelt aufgetretenen Todesfällen nach dem Verzehr von Energy Drinks konnte nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zwar bisher nicht hergestellt werden; auch das BfR warnt jedoch vor dem Konsum von mehr als einer Dose täglich.
