Der richtige Schulranzen gehört dazu

Klar, Optik und Qualitätsmerkmale spielen bei der Auswahl eine große Rolle, immerhin wird am ersten Tag verglichen; aber genauso wichtig sind gesundheitliche Aspekte und Sicherheitsfaktoren. Ein „guter“ Schulranzen entspricht der DIN 58124, verteilt die Belastung gleichmäßig und stützt den Rücken optimal. Damit vermeiden Sie vorzeitig Fehlhaltungen und Rückenschmerzen.

DIN 58124, das heißt:

  • 20 Prozent der Vorder- und Seitenflächen des Schulranzens, mindestens 50 Quadratzentimeter sind in Orange, Rot oder Gelb gehalten.
  • Mindestens 10 Prozent der Vorder- und Seitenflächen bestehen aus retroreflektierendem Material.
  • Das Material aus dem Schulranzen ist reiß-, bruch- und formfest.
  • Alle am Schulranzen befindlichen Verstell- und Verschlussteile sind ohne scharfe Kanten.
  • Der Ranzen hat eine wasserundurchlässige Innenbeschichtung und eine wasserabweisende Imprägnierung.

Der Schulranzen sollte ein geringes Eigengewicht haben. In der Literatur liest man häufig, dass der Schulranzen „gefüllt“ 10 Prozent des Körpergewichts nicht überschreiten sollte. Neueste Studien sagen aus, dass es auch mal ein bisschen mehr sein kann, nämlich bis zu 17 Prozent des Körpergewichts. Neben dem Körpergewicht spielen Faktoren wie Entwicklungsstand, körperliche Fitness und Körperhaltung eine Rolle. Nicht zu empfehlen ist der „coole“ Rucksack. Er reicht aufgrund der fehlenden Eigenstabilität und der nicht vorhandenen Rückenpolsterung als Schulranzen nicht aus. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob der Schulranzen waagerecht sitzt und dicht am Körper liegt. Hilfreich für die Stabilität ist ein vor die Brust geschnallter Haltegurt, den es für viele Modelle gibt. Die Oberkante sollte mindestens Schulterhöhe haben. Beim ersten Kauf eines Schulranzens empfiehlt sich die Beratung im Fachgeschäft.